Freitag, 11. August 2017

Blühpause im Garten - beinahe...

Momentan ist es im Garten eher grün als bunt... Die Rosen haben Blühpause - zum Glück sind die neuen Knospen schon bereit! Die Hortensien sind im Frühling leider erfroren und es wird voraussichtlich nur eine einzige, späte Rispe geben.
Es regnet diese Woche ziemlich oft... der Sonnenschirm, den ihr auf den Fotos seht, war an diesem Abend für einige Zeit zum letzten Mal draussen - zum trocknen, denn auch er hatte einige Regentropfen abbekommen.
Langsam wird es Abends schon wesentlich früher dunkel als noch im Juni und die Schatten werden schnell länger... Es wird wohl langsam Spätsommer, nur zu viel möchte ich noch nicht darüber nachdenken.
Der allgemeinen Blühpause zum Trotz: eine Pflanze blüht unermüdlich! Anfangs war ich nicht so begeistert von ihr, sie besetzte die Badewanne, in der ich eigentlich Zucchini anpflanzen wollte, wucherte unterirdisch und wuchs schnell hoch. Die Blüten aber wurden wunderbar leuchtend, filigran und als Ganzes doch beeindruckend . Es ist das Waldweidenröschen, eine Pionierpflanze, welche sich z.B. auf neu entstandenen Waldlichtungen sehr früh und schnell ausbreiten kann. Nun darf die Pflanze - auch wenn ich sie immer mal wieder etwas einschränke - schon das zweite Jahr bleiben und sie dankt es, indem sie besonders in der untergehenden Sonne besonders schön leuchtet.
Und noch etwas Farbe ist im Garten gelandet: Von lieben Gästen haben wir einen Strauss mit Lampionblumen erhalten, die in der Sonne richtig schön Orange leuchten, während rundherum schon Schatten ist. (Vielleicht entdeckt ihr ihn auch schon auf den oberen beiden Bildern auf dem Tisch?)
Den Strauss habe ich in eine einfache, aber schwere Vase gestellt und er hat sich richtig schön im Gartentisch gespiegelt - zusammen mit einem Fleck blauer Himmel, der durch das Blätterdach der Bäume schimmerte. Trotz allgemeiner Blühpause gibt es also doch noch einzelne Farbtupfer im Garten und ich hoffe, dass viele Blüten nach dem Regen nächste Woche mit mehr Sonne und wärmeren Temperaturen nochmals richtig durchstarten!
Gerne zeige ich Meine Freude über den Garten beim Gartenglück, die Spiegelungen bei den Weekend Reflections und die Blümchen in der Vase beim Friday Flowerday.

Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Schaut doch gerne auch bei meinem Geheimtippreisen-Blog vorbei... heute über Gold Coast, Surfers Paradise und das Hippie-Städtchen Byron Bay - Ostküsten - Klischee pur



Sonntag, 6. August 2017

Die Schwalbenschwanz-Schmetterlinge sind geschlüpft!

Schneller, als ich es erwartet hätte, sind die ersten Schwalbenschwanz-Schmetterlinge vor ca. 2 Wochen und der letzte Anfang vergangener Woche geschlüpft. Leider habe ich es nie geschafft, einem beim aus der Puppen-Hülle schlüpfen direkt zuzuschauen - das geht wohl sehr schnell!

Man sieht nämlich sehr wohl, wenn es nächstens - in wenigen Stunden oder gar Minuten - so weit ist:
Die Puppenhülle wird, egal, welche Farbe sie hat, leicht durchsichtig und man sieht schon die bunten Flügel des zukünftigen Schmetterlings durchscheinen. Einige der Puppen habe ich dann wirklich eng überwacht und fast minütlich "kontrolliert". Aber schwups, da fotografiert man kurz ein Blümchen - und bei der Rückkehr ist alles schon vorbei...
Ich hatte Glück und die meisten der total 14 Schmetterlinge sind an zwei meiner freien Wochenenden geschlüpft, so konnte ich wirklich viele etwas begleiten. Ein wunderschönes Erlebnis!

Weniger gut war, dass sich ewa die Hälfte der Schwalbenschwänze den Beginn bis Mitte einer Regenperiode als Schlüpf-Termin ausgesucht hatten. Sie mussten also einige Stunden bis Tage ausharren und auf eine etwas trockenere Zeit hoffen, um auszufliegen. Einer hatte besonderes Glück im Unglück, ich fand ihn Abends hilflos mit den Flügel schlagend auf dem Rasen im eben wieder einsetztenden Regen. Vorher hatte er wohl im trockenen gewartet - und war dann im falschen Moment los. Ich habe ihn wieder ins Aerarium gesetzt, wo er dann nochmals eine Nacht verbrachte.
Als Not-Nahrung habe ich während der Regenzeit Sommerflieder- und Pfefferminzblüten hingestellt. Dass ein Schmetterling daran trank, habe ich jedoch nie gesehen. Viel wichtiger war wohl, dass sie an einem geschützten, trockenen Ort ruhen (und so keine Energie verbrauchen) konnten. Zum Glück konnte ich auf  der Seite Schwalbenschwanz.ch viele praktische Tipps nachlesen, das hat mir in der Zeit sehr geholfen.

Die Schmetterlinge sind nach dem Schlüpfen noch sehr "zerknüllt" - kein Wunder, waren doch diese grossen, filigranen Tiere bis vor kurzem in einer kleinen Puppenhülle zusammengefaltet. Sie pumpen langsam das Blut in die Flügel, die sich dadurch immer mehr entfalten und glatter werden.

Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, lässt der Schmetterling einen kleinen Spritzer Flüssigkeit ab, welche zum Aufpumpen nicht mehr benötigt wurde. Er fängt manchmal schon etwas an zu flattern, ruht sich aber dann gerne nochmals aus.
Ich denke, man spürt, wenn ein Schwalbenschwanz bereit ist zum Fliegen. Er wird unruhig, fängt an, stärker zu flattern und sucht (falls im Aerarium) den Ausgang, das Licht. Nun kann man ihn ganz vorsichtig auf die Hand krabbeln lassen (krabbeln lassen, auf keinen Fall "nehmen", packen, anfassen...!) Auf der Hand wird der Schmetterling vielleicht noch etwas Sonne tanken, herumkrabbeln und schon bald losfliegen. Es ist erstaunlich, wie schnell und wie hoch sie gleich fliegen - Wunderschön!
Interessant war, dass mir in den ersten Tagen eigentlich nur männliche Tiere (mit dem spitzeren Hinterteil) geschlüpft sind. Immer wieder habe ich gehofft, dass es doch einmal ein weibliches (mit dem runderen Hinterteil) wird... Die letzten paar Schmetterlinge waren dann dafür alle weiblich. Ob wohl die Männchen schon bereit sein müssen, wenn die Weibchen ankommen?
Ja, das war's nun... Ich habe es gliebt, die Schwalbenschwanz-Schmetterlinge während ihrer Entwicklung zu begleiten und habe mich extrem gefreut, dass es so geklappt hat.

Zwei Dinge sind extrem wichtig, falls ihr auch einmal Rüebliraupen zu Schwalbenschwänzen heranziehen könnt: 1. Nehmt sie nie ins Haus, vor allem nicht die Wintergeneration, welche nun in den Spätsommer und Herbst hinein wächst. Wenn die Puppen keinen Frost spüren und zu warm haben, schlüpfen sie im Dezember - und können nur sterben. Und 2. Lasst die Schmetterlinge fliegen, versucht sie nicht zu "behalten" - lasst an den möglichen Flugtagen auch das Aerarium oder sonstige "Gehege" offen.

Vielleicht erinnert sich jemand noch an den "Mini" aus dem letzten Bericht? Er hatte schon die "erwachsene" Zeichnung, war jedoch kaum halb so gross wie die anderen Raupen, als ich ihn fand. Nun haben sich alle anderen verpuppt, als Puppe entwickelt und sind als Schmetterling geschlüpft. Nur der kleinste ist noch immer eine Raupe - unterdessen etwas grösser zwar, aber wohl noch immer zu klein zum verpuppen. Er heisst jetzt "Räupi", hat einen neuen Topf Petersilie erhalten, die er manchmal etwas anknabbert und meine Daumen sind fest gedrückt, dass er die normale Entwicklung auch noch schaffen wird, auch wenn bei ihm alles etwas langsamer geht. Go Räupi, go!
Nachtrag: leider ist Räupi einen Tag, nachdem ich diese Zeilen geschrieben habe, gestorben. Ich bin traurig, hat er es nicht geschafft - und da haben wir es wieder... sobald man sich um ein noch so kleines Tierchen kümmert, fühlt man mit. Das erinnert mich an das Kapitel vom Kleinen Prinzen, der den Fuchs gezähmt hat. Kennt ihr die Geschichte "Der kleine Prinz" ? Wenn nicht, lest sie unbedingt - ich finde, sie verändert das Leben zum Positiven.

Gerne zeige ich meine (erste) Begegnung mit den frisch geschlüpften Schmetterlingen bei "Bunt ist die Welt" , Die Nahaufnahmen beim Macro Monday 2, die Nähe zur Natur beim Natur-Donnerstag , mein Glück mit den Schwalbenschwanz-Schmetterlingen beim Sonntagsglück und meine Freude über das Schlüpfen der Schwalbenschwänze beim "Gartenglück".

Hier findet ihr nochmals die ganze Rüebliraupen - Schwalbenschwanz - Serie:

1. Juhu, Rüebliraupen am Dill!
2. Die Rüebliraupen wachsen
3. Verpuppung "meiner" Rüebliraupen
4. Die Schwalbenschwanz-Schmetterlinge sind geschlüpft!

Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Eine kleine Überraschung, eine Zugabe zur ganzen Schwalbenschwanz-Entwicklung

sozusagen habe ich auch noch... aber dazu das nächste Mal.

Mittwoch, 2. August 2017

Aromatisiertes Wasser - erfrischend und partytauglich

Wir gönnten uns mit einem "Brückentag" und dem Nationalfeiertag am 1. August ein langes, freies Sommerwochenende zu Hause... das war einfach nur gemütlich! Da das Wetter so schön und warm angesagt war, haben wir die Gelegenheit ergriffen und auch wieder eine kleine Gartenparty geplant.
Der Partytag war richtig heiss und ich habe als Alternative für Wein, Bier oder andere Drinks aromatisiertes Wasser für die Gäste vorbereitet:
Den grossen Wasserspender (ich liebe ihn!) habe ich mit frischem Wasser, einer Lavendelblüte, einem Zweig Pfefferminze, 2-3 Gurken-Abschnitten, 2 Scheiben einer Zitrone und vielen Eiswürfeln gefüllt.Vielleicht wäre das auch eine Sommer-Idee für euch?
Natürlich wäre das auch in einem grossen Krug oder einer Karaffe möglich. Da der grosse Wasserspender jedoch oben mit einem Metalldeckel gut verschlossen werden kann, besteht hier nicht die Gefahr, dass sich Insekten hinein verirren, das ist momentan bei dem vielen Gesumse in unserem Garten ganz praktisch. Ausserdem fasst der Wasserspender über 5 Liter Wasser, da muss ich auch für eine grössere Gruppe nicht ständig nachfüllen. - Und der Ausgusshahn unten ist auch zu cool ;-)
Aromatisiertes Wasser könnt ihr mit allem herstellen, was ihr als leichtes Aroma einzeln oder kombiniert gerne in eurem Trinkwasser habt... Beeren, Zitronenscheiben, Orangenscheiben, Pfirsichschnitze, Apfelstücke, Kräuter, Gurke, Melone,... schon wenige Stücke oder Blättchen geben ein gutes Aroma ab. Wenn ihr den Geschmack etwas stärker mögt, könnt ihr die Früchte / Kräuter natürlich auch leicht andrücken oder sogar z.B. den Saft einer Zitrone dazugeben. Ein "richtiges" Rezept braucht es dazu nicht, den Ideen und der Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist mir, dass die Zutaten biologisch sind und dass das Wasser frisch und gut gekühlt ist.
Unsere Gäste haben jedenfalls noch nie so viel Wasser getrunken... :-)
Liebe Grüsse und weiterhin schöne Sommertage
Miuh

P.S. Wenn ihr mögt, findet ihr hier meinen Geheimtippreisen-Blog , aktuell mit einem Beitrag über die faszinierenden Schiffswracks auf Moreton Island

Samstag, 29. Juli 2017

Malven im Garten

Schon bei unserem Einzug, wuchs beim Gartensitzplätzchen eine (wohl wilde?) rosafarbene Malve. Ich mochte sie sehr, beschützte die Pflanze jeweils vor allen Grillparty-Gästen und freute mich jedes Jahr, wenn sie wieder ausschlug - auch wenn sie wirklich nicht am besten Platz steht.
Jahr für Jahr habe ich auch geschaut, dass sich die Malve schön versamt - und zwar wenn möglich weg vom Sitzplatz in Richtung wilder Gartenteil unter den Bäumen.
Die Pflanze ist ein wahrer Insekten-Magnet, vor allem die verschiedensten Wildbienen tummeln sich in den Blüten. Leider sind diese recht scheu und verschwinden, sobald ich mit der Kamera etwas näher komme... Aber die Blüten halten schön still und sind richtig fotogen! Weiss jemand von Euch, welche Malven-Art das genau ist?
Witzig finde ich besonders auch die grossen, gut sichtbaren Pollen und die Malve macht auch sonst in jeder Situation eine gute Figur.
Doch nur Glück bringt sie auch nicht allen. Was auf den ersten Blick nach einem friedlichen Schwebefliegen-Foto aussieht...
ist tatsächlich Pech für die Schwebefliege (und dafür Glück für die Krabbenspinne!)
Auch wenn ich weiss, dass dies Natur und der Kreislauf des Lebens ist, tun mir die Tierchen manchmal leid... auch die Kleinen bekommt man irgendwie gern, wenn man sie ein wenig beobachtet, ihren Namen nachschlägt, oder sie sogar aufzieht (wie die Schwalbenschwanz-Schmetterlinge).
Apropos gern... Unsere Zwetschgen haben auch dieses Jahr andere gegessen, genau so wie die Kirschen. Aber wirklich böse kann ich auch den Amseln (und anderen Vögeln) nicht sein, denn viele der Früchte hängen zu hoch, als dass wir sie pflücken könnten.

Die Malve zeige ich gerne auch beim Macro Monday 2 , beim Natur-Donnerstag und beim  Gartenglück.

Liebe Sommer-Garten-Grüsse, Miuh

P.S. Mögt Ihr "Lost Places"? Dann interessiert Euch vielleicht mein Bericht über die Schiffs-Wracks auf Moreton Island auf meinem Geheimtippreisen.ch - Blog...





Montag, 17. Juli 2017

Sommergartenglück

Gerade im Sommer brauche ich oft nicht viel, um im Garten, hier, dort und überall ein kleines Glück zu entdecken - mein Sommergartenglück! :-)
Am Morgen reicht dafür meistens schon ein Blick aus dem Fenster auf unseren Vorgarten mit der kleinen Sitzgelegenheit und dem üppige Grün rundherum. Die Meinung der Nachbarn ist gespalten: einige finden es toll, wie bei uns immer etwas blüht und grünt, jemand hätte es lieber etwas geordneter... Jänu - Unzählige Schmetterlinge, Hummeln, Bienen, Wildbienen und andere Insekten finden es super - und ich auch.
Einige Pflanzen starten in die zweite Runde und blühen nochmals, wie zum Beispiel meine Lieblinge, die Putschnägeli (Bartnelken) und dieses Jahr haben sogar die Akeleien nochmals angefangen, zu blühen - das habe ich so bisher noch nie gesehen:
Momentan sind hier viele Schmetterlinge unterwegs und sorgen manchmal für poetische Momente...
Das sonnige, warme Wetter am Wochenende haben wir auch genutzt, um einige Pflanzen zurückzuschneiden - und wenn Ihr mein heutiges, kleines Blumensträusschen anschaut, wisst Ihr auch schon wieder, welche:
Die Deutzie hat nach der Blüte im Mai nun auch nochmals ein einziges, blühendes Zweiglein nachgeschickt und die Rosen sind mir irgendwie irrtümlich vor die Schere geraten.
Kaum war ich mit den Blumen im Fläschchen wieder draussen, stürzte sich eine Biene darauf (die sichtbar vorher schon in den Malven unterwegs gewesen war und sich mit Pollen eingedeckt hatte...
Kleine Garten-Geschichten addieren sich für mich zum grossen Sommergartenglück. Habt ihr auch solche kleinen, wertvollen Glücks-Momente?

Gerne zeige ich das kleine Sträusschen beim Friday Flowerday, die fleissige Biene beim MakroMonday und den ganzen Beitrag beim Gartenglück sowie bei Bunt ist die Welt - Sommerzeit.

Liebe Grüsse, Miuh








Verpuppung "meiner" Rüebliraupen

Ich hoffe, Ihr seid alle gespannt, wie es mit "meinen" Rüebliraupen weiterging? Wilde Szenen spielten sich unterdessen  im "Aerarium" ab ;-) ... aber der Reihe nach:
Die Raupen haben nochmals so richtig gefressen! Dachte ich Anfangs noch, die kleinen Räupchen verputzten gar nicht so viel, hat mit der Grösse auch ihr Appetit zugenommen. Fast täglich habe ich ihnen neue grosse Dill-Zweige mit Blüten oder eine ganze Bronzefenchel-Pflanze hingestellt - und alles wurde kahlgefressen. (manchmal auch in Konkurrenz mit den Blattläusen...)
Dann gab es auch noch eine Überraschung: nachdem es nach einer eher regenreichen Woche wieder trockener wurde und ich meine Kräuter vor dem Haus wieder einmal giessen musste, fand ich an der Petersilie auch noch eine Rüebliraupe - und gleich noch eine kleinere, ein richtiger "Mini". Die beiden zogen zu den anderen, wobei die "grosse" sich bald "unters Volk mischte" und die kleinere nach einem Ausflug in den Dill wieder zur Petersilie zurückkehrte. Dort ist "Mini" übrigens auch jetzt noch bedächtig am knabbern.
Bald schon wurden die ersten Raupen unruhig. Sie begannen, herumzuwandern - an den Dillpflanzen, an den Stecken, die ich ihnen hingestellt hatte, vor allem aber auch am Gehege selbst. Hier seht Ihr eine noch ganz aktive (längere) Raupe, neben einer, die sich schon zurückgezogen hat.
Ein sicheres Zeichen, dass eine Rüebliraupe bereit ist, sich zu verpuppen, seht ihr übrigens hier:
Hossa, da geht etwas... Während die Raupen normalerweise nur kleine, schwarze Kot-Kügelchen hinterlassen, ist es vor der Verpuppung richtig viel, grün, feucht.
Ist der Perfekte Platz gefunden, spinnt sich die Raupe einen Faden, einen "Gürtel" um die Taille, spinnt sich mit dem Hinterteil am Untergrund fest und ändert ihre Form. So kann die Raupe 1-2 Tage hängen...
Wann die Raupe anfangen wird, sich zu verpuppen, ist schwierig zu sagen. Ich fand, die Raupen-Haut fängt an, irgendwie "alt", fast schrumpelig auszusehen, bevor es so weit ist. Vielleicht seht ihr den Unterschied auf den Bildern unten?
Die Verpuppung selbst geschieht dann so schnell, dass ich sie bei fast allen Raupen leider verpasst habe... Aber bei einer hat es ganz knapp geklappt, dass ich zuschauen konnte, juhu!
Die Haut platzt am Kopf / Rücken auf und wird nach hinten abgestreift.
Das grösste Stück geht ziemlich schnell und problemlos, nur am Fuss scheint das etwas anstrengender zu sein. Die Puppe hat sich gekrümmt und gewunden. Ich habe gelesen, dass sie das Hinterteil, den "Fuss" kurz aus der Verankerung nehmen muss, um die Haut noch ganz abstreifen zu können.
Übrig bleibt nicht viel von der alten Haut... man erkennt noch, wo der Kopf war - der Rest ist ziemlich zusammengeschnurrt. (hier einmal von oben, einmal von unten)
Rüebliraupen- oder eben hoffentlich bald Schwalbenschwanz- Puppen können unterschiedliche Farben von knallgrün mit oder ohne gelb, graugrün bis grau, braun (teilweise mit schwarz) haben. Beim Verpuppen sind sie alle grün, die "richtige" Farbe entsteht erst in den Stunden danach. Meist (aber nicht ganz immer) ist sie an den Untergrund angepasst.
Ja, nun sind alle Rüebliraupen verpuppt und entwickeln sich versteckt dem schönen Schwalbenschwanz - Schmetterling entgegen... ausser "Mini", der knabbert noch immer an der Petersilie. Drückt ihm die Daumen, dass er / sie es auch noch schafft!
Gerne zeige ich die Verpuppung auch beim Gartenglück , beim Natur Donnerstag und beim MakroMonday.

Hier findet ihr nochmals die ganze Rüebliraupen - Schwalbenschwanz - Serie:

1. Juhu, Rüebliraupen am Dill!
2. Die Rüebliraupen wachsen
3. Verpuppung "meiner" Rüebliraupen
4. Die Schwalbenschwanz-Schmetterlinge sind geschlüpft!

Liebe Grüsse, Miuh